Etwas spät aber nicht vergessen kommen nun einige Fotos von uns, um Euch ein paar Impressionen von unserer Zeit in Dubai zu geben. Wie Ihr sehen könnt haben wir auch den derzeitigen Präsidenten der IDF Prof. Mbanya und den zukünftigen Presidenten Sir Hirst getroffen.
Gestern sind wir nachmittags in die Wüste aufgebrochen. Nach ca. 30
Minuten Fahrt über die Autobahn sind wir in ein Wüstenreservat
abgebogen. Dort sind wir durch die Wüste zu einem nachgestellten
Nomadencamp gefahren und zuerst gab es als Programmpunkt Kamelreiten;
sehr cool. Danach gab es Essen und Wasserpfeifen. So komplett unter
freiem Himmel habe ich noch nie geschlafen, gestern schon. Wir hatten
"Couches" und dünne Matratzen mit Schlafsäcken. Ich habe meinen Teil
der Couch dann mit weiteren Kissen verstärkt und dann unter freiem
Himmel genächtigt.
Heute begann zunächst der World Diabetes Congress, Bilder des
deutschen Standes folgen. Es sind der viele große Hersteller
vertreten, nicht zuletzt aber auch kleinere, z. B. der Hersteller von
Timesulin, von dessen Produkten ihr in den nächsten Wochen sicherlich
noch mehr bei Diabetes-Index lesen könnt.
Mittags trafen wir uns dann für einen Vortrag und die ersten Wahlen.
Zunächst kurz zum Aufbau. Es werden nationale Diabetesgrupoen
gebildet, die wiederum Jugendvertreter entsenden, alle Länder sind
Heute haben wir morgens direkt mit einem Vortrag von Merith Basey
angefangen. Merith engagiert sich in Südamerika seit Jahren für
Diabetiker. Viele haben keinen Zugang zu täglichem Insulin und/oder
leben von weniger als 1,50 US-Dollar pro Woche. Ihr Vortrag war
wirklich interessant und bewegend.
Danach haben wir direkt die zuvor beschlossenen Strukturen
besprochen/verfeinert und Wahlverfahren ausgehandelt. Die genaue
Struktur werde ich in den nächsten Tagen ausführlich darlegen. Morgen
finden die Wahlen statt, bei denen ich mich selbstverständlich auch
Was mir immer mehr auffällt ist, dass es ganz egal ist von woher
jemand kommt. Die Probleme sind grundsätzlich dieselben. In manchen
Ländern haben es Diabetiker schwerer in manchen leichter. In
Argentinien gibt es indirekt ein Gesetz, dass Du nicht arbeiten
darfst, wenn Du Diabetes hast. Dort schicken manche sogar Freunde oder
Geschwister zur ärztlichen Untersuchung. Aber die Probleme im Umgang
mit dem Diabetes sind sehr ähnlich.
Ich wurde gebeten unser internes Forum zu leiten, für das ich heute
spontan ein Konzept vorgetragen habe. Ich möchte versuchen damit auch
Ich glaub es ist ohne Zweifel eines der bekanntesten Zeichen weltweit, die rote Schleife. Das Zeichen für AIDS/HIV, jeder kennt es und jeder weiß wofür es steht. Doch was ist mit Diabetes?
Als Bescher dieser Seite wohl keine schwere Frage - der blaue Kreis/Ring - natürlich.
Heute Morgen haben wir und alle am Al Safa Park getroffen um ein
Zeichen zu Gunsten von dabetischen Kindern und Diabetikern in Afrika
zu setzen. Wir gingen, alle gelb gekleidet, eine Strecke von 3 km um
den Park, begleitet von Musik und einer vorherigen Ansprache. Eine
wirklich gute Idee und wirklich sinnvoll.
Nach der Rückker in das Tagungshotel durften wir eine Rede von Sir
Michael Hirst (President-Elect IDF) hören. Zuerst einmal, er ist einer
der besten Redner die ich je kennengelernt habe.
Heute ging es erst abends los, wegen der Reisenacht war das auch ganz
gut so. Anfangs gab es eine kleine Einführung insbesondere zum
Diabetes-Atlas: Wusstet ihr, dass es 2030 50% mehr Diabetiker gibt als
jetzt 2011? Aber schlimmer noch in einigen Entwicklungsländern wird
sich die Anzahl der Diabetiker bis 2030 praktisch verdoppeln. Eine
Entwicklung, die man unbedingt und schnell angehen muss!
Wichtigstes Ziel heute war das gegenseitige Kennenlernen.
Liebe Leser,
glücklicherweise gibt es in der Lobby free Wifi, zwar nicht auf dem Zimmer, aber so haben wir die zweitbeste Lösung gefunden.
Gestern Abend haben wir uns alle in Düsseldorf am Flughafen getroffen und sind mit der Schwebebahn vom Bahnhof zum Flughafen gereist. Nach dem Einstieg in das Flugzeug der Linie Emirates ging es dann pünktlich los. Wir konnten im Flugzeug allerdings nur beding schlafen, so dass wir gerade ziemlich müde sind. Schließlich sind wir ja auch gerade erst angekommen. Hier im Ibis warten wir in der Lobby gerade darauf, dass unsere Zimmer frei werden.